54. Gesundheispolitisches Forum – Oktober 2013

Gesundheitsziele und Patientenperspektive –
Wie geht das zusammen?

Das Fazit des Gesundheitspolitischen Forums im Oktober war, dass die Patientenperspektive noch nicht ausreichend in den Gesundheitszielen integriert ist. Die Ziele sind nicht auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet.
Außerdem sind die vorgestellten zehn Rahmengesundheitsziele eher Maßnahmen als Ziele.

Zu bedenken ist, dass nur 20% der Gesundheit eines Menschen auf die Medizin zurückzuführen sind. Es gilt also alle Politikbereiche und besonders die Perspektive der Patienten in der Umsetzung zu berücksichtigen. Selbst wenn sich nicht jeder Patient auch entsprechend einbringen kann oder will, müssen doch bestehende Hindernisse abgebaut werden, sodass man sich im Irrgarten des österreichischen Gesundheitssystems besser zurecht finden kann.

Entscheidend wird sein, ob es gelingen wird die Ziele auf die Bedürfnisse bestimmter Gruppen zuzuschneiden. Erst dann wird sich die Gesundheit der Menschen nachhaltig bewahren (Prävention), fördern
(Gesundheitsförderung) und verbessern (Kuration) lassen.

Zu Gast am Podium zu dieser Thematik waren Assoc. Prof. Dkfm. Dr. Guido Offermanns, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Karl Landsteiner Institut für KrankenhausorganisationFranz Bittner, Patientenombudsmann der Wiener Ärztekammer, Ass. Prof. Dr. Elke Holzer, Wirtschaftsuniversität Wien. Die Moderation übernahm Univ. Prof. Dkfm. Dr. Eugen Hauke, Karl Landsteiner Institut für Krankenhausorganisation.

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