33. Gesundheispolitisches Forum – Mai 2011

Finanzierung der medizinischen Forschung in Österreich

Das 33. Gesundheitspolitische Forum fand am 25.05.2011 zum Thema „Finanzierung der medizinischen Forschung in Österreich“ statt. Unter der Moderation von Frau Mag. Silvia Jirsa diskutierten die Referenten, Herr Univ. Prof. Dr. Markus Müller, Herr Univ. Prof. Dr. Thomas Szekeres und Herr Univ. Prof. Dr. Bernhard Schwarz über die derzeitige Finanzierungssituation der medizinischen Forschung in Österreich.

Herr Prof. Müller betonte besonders den starken Einfluss der Österreichischen Forschung im internationalen Vergleich, wobei das AKH Wien einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Dennoch wird zu wenig Grundlagenforschung betrieben und es werden deutlich weniger Projekte aus der klinischen Medizin vom FWF gefördert als aus anderen Wissenschaftsdisziplinen.

Herr Prof. Szekeres sprach des Weiteren vom mangelnden Budget für Forschung und Entwicklung und befürchtet einen weiteren Rückgang der Gelder in der Zukunft. Die Finanzierung durch Gelder aus der Industrie ist sehr wichtig und wird intensiv genutzt, auf diesem Wege kann aber keine Grundlagenforschung betrieben werden.

Herr Prof. Schwarz fügte weitere Anmerkungen zum wissenschaftlichen Personal hinzu. Es ist aus seiner Sicht neben der Finanzierung auch besonders wichtig, nicht auf die Motivation des forscherisch tätigen Personals zu achten. Fairness im Umgang miteinander ist hier besonders wichtig.

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