49. Gesundheispolitisches Forum – März 2013

 „Priorisierung von Gesundheitsdienstleistungen: Potenziale und Grenzen einer Bürgerbeteilung“ anhand des Bsp. der Lübecker Bürgerkonferenz

Beim Gesundheitspolitischen Forum im März wurde ein neues Modell der Bürgerbeteiligung durch Frau Dipl.-Soz. Sabine Stumpf aus Deutschland von der Universität zu Lübeck präsentiert. Wesentliche Ergebnisse zeigen, dass eine Bürgergruppe zu ähnlichen Entscheidungen bezüglich der Priorisierung kommt wie Expertengremien. Diese lauten u.a.: Transparenz und die Ablehnung von persönlichen Merkmalen als Entscheidungskriterium (dazu zählt in diesem Fall auch das Einkommen). Frau Dr. Sigrid Pilz, Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft, möchte auch in Österreich in die schon lange notwendige Priorisierungsdebatte mit den BürgerInnen eingehen – die Beteiligung ist zumutbar. Heimliche Rationierungen, wie sie derzeit schon stattfinden, und Panikmache durch Medien soll damit eingedämmt werden.

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